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Der Literaturagent

Es gibt verschiedene Wege, wie Ihr Manuskript zum Leser findet. Als Autor können Sie versuchen, Ihr Manuskript direkt bei einem Verlag anzupreisen. Das ist die schwierigste Kür: Nur ca. 1 % aller eingereichten Manuskripte werden von etablierten Buchverlagen angenommen.

Bei einer anderen, nicht minder schwierigen Variante steht zwischen Autor und Verlag ein Literaturagent, der vermittelt. Angelehnt an die amerikanische Bezeichnung "Literary Agent", machen sich in Deutschland Literaturagenten als Talent-Scouts auf die Suche nach literarischen Perlen. Ihre Aufgabe besteht darin, schreibende Talente zu entdecken, zu betreuen und Buchprojekte erfolgreich zu vermarkten.

Das Suchen der Literaturagenten ist nicht so wörtlich zu nehmen. Sie als Autor können sich selbstverständlich an einen solchen Literaturagenten wenden, damit er Sie für den Buchverlag entdeckt. Literaturagenten sind häufig ehemalige Verlagsmitarbeiter und haben gute Kontakte zu etablierten Buchverlagen.

Die Vermittlerrolle der Literaturagenten hat im Erfolgsfall sowohl für Verlage als auch für Autoren durchaus Vorteile. Den Verlagen wird die Auswahl an guter Literatur durch das Gespür des Literaturagenten erleichtert. Autoren wird das als lästig empfundene Anpreisen und die Selbstvermarktung abgenommen. Zusätzlich erhalten die Autoren durch den Literaturagenten Anregungen, ihr Manuskript möglichst Erfolg versprechend zu gestalten.

Autoren sollten jedoch vorsichtig sein, wenn vom Literaturagenten Bearbeitungsgebühren erhoben werden (z.B. 500-1000 € und mehr) oder gar ebenfalls kostenpflichtig vorab das Manuskript umgearbeitet werden soll. Dies kann gut und gern 2.000 - 10.000 Euro und mehr kosten.. Manche Literaturagenten machen mit Lektoratsangeboten ihren Umsatz, statt an der Vermittlung von Manuskripten zu verdienen. Das Argument solcher Literaturagenten ist natürlich einleuchtend: Nur ein sorgfältig lektoriertes Manuskript hat Chancen, einen Verlag zu finden.

Im Erfolgsfall, sofern der Autor mit dem vorgeschlagenen Buchverlag einverstanden ist, erhält der Literaturagent eine Beteiligung von 15 bis 20 % vom Autorenhonorar.

Bei der Einschaltung eines Literaturagenten ist also Vorsicht geboten. Es gibt nicht nur weiße Schafe. Pragmatisch betrachtet ist der Literaturagent ein Dienstleister – quasi der Vertrieb des Autors. Für Autoren, die bisher kein Glück bei der Selbstvermarktung hatten, kann ein Literaturagent den Durchbruch bedeuten.

Um Ihr Manuskript per Books-on-Demand zu veröffentlichen, brauchen Sie keinen Literaturagenten. Um bei wichtigen Buchverlagen ein Platz im Regal zu erhalten, benötigen Sie hingegen schon einen Literaturagenten. Entscheiden Sie selbst.


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